(ca. 1.500 Einwohner)
Mit Resten der alten Dorfbefestigung, dem Maintor (1585) und dem ehemaligen Zehnthof (um 1700) ist Sommerach ein Winzerdorf zum Erleben, Genießen und Wohlfühlen.
- 100 Winzerfamilien bewirtschaften 250 ha Weinberge
- 1 Winzergenossenschaft & 22 selbstvermarktende Betriebe
- Weinlagen Sommeracher Katzenkopf, Engelsberg, Rosenberg
- Vielfältige kulturelle Veranstaltungen pro Jahr
Neben bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten im Ort und nahen Umkreis bietet Sommerach einige Naherholungseinrichtungen. Campingplatz, Baggerseen, Wander- und Radwege, Aussichtsturm und nicht zuletzt der Rebsortenlehrpfad machen den Ort und seine Umgebung zu einem attraktiven Ausflugs- und Erholungsziel.
St. Eucharius Kirche
Eine Kirche, die dem heiligen Eucherius geweiht ist, kommt in Franken recht selten vor. Aus der Entfernung wird die Ortssilhouette durch den steil aufragenden Turm der aus der Spätgotik stammenden Pfarrkirche geprägt. Im Jahr 1560 nahm das Kirchengebäude seine heutige Form an. 1756/1757 wurde der Chor erweitert.
Georgs Brunnen
Unübersehbarer Mittelpunkt und Blickfang im Zentrum von Sommerach ist der Vierröhrenbrunnen mit der 1701 geschaffenen und 1813 durch eine Kopie ersetzten Statue des Drachentöters St. Georg. Erstmals wurde der Brunnen 1625 erwähnt.
InfoVinothek Sommerach
Die InfoVinothek Sommerach befindet sich im historischen Schul- und Gemeindehaus in der Ortsmitte. Mit 20 Familienbetrieben und dem Winzerkeller Sommerach wird vor Ort ein vielfältiges Spektrum an Weinen der Winzergemeinde zur Verkostung und zum Kauf angeboten. Die InfoVinothek hilft gerne auch bei Fragen rund um örtliche Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Informationen rund um die Ortsgastronomie weiter.
Gästeführungen: 10 verschiedene Führungen werden angeboten. Für die Gästeführungen gilt eine Mindestgruppengröße von 10 Personen. Individuelle Arrangements gestaltet das Team der InfoVinothek gerne auf Anfrage.
Öffnungszeiten:
April – November: Montag – Freitag 14 b- 18 Uhr / Samstag, Sonntag, Feiertag 11 – 18 Uhr
Dezember- März: Eingeschränkte Öffnungszeiten / Details erfahren Sie via www.infovinothek-sommerach.de
Zwei Wehrtore aus dem 15./16. Jahrhundert prägen das Dorfbild:
Das Schwarzacher Tor wurde 1487 fertiggestellt, das Maintor 1585. Das Schwarzacher Tor aus unverputztem Bruchstein ist der höchste Torbau der Sommeracher Ortsbefestigung und beherbergt die Galerie der Künstlerin Petra Markert, die zeitgenössische Kunst in Glas und anderen Materialien zeigt. Außerdem finden dort auch Kunst-Events statt. Das Maintor ist derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Kultur im Turm, Wehrtor aus dem 16. Jahrhundert. Neben festen und wechselnden Ausstellungen wird ein reichhaltiges und imposantes Kulturprogramm geboten, darunter Konzerte, Dichterlesungen, Mundart-dichtung, Rezitationen u.a.m.. Geöffnet ist das Museum von April bis Dezember jeweils am Samstag und Sonntag.
Ein bedeutender Bildstock aus der Spätgotik – benannt nach der Farbe des Sandsteins – zählt zu den schönsten und kostbarsten Flurdenkmälern Frankens. Geschaffen hat ihn der namentlich unbekannte „Meister des Dettelbacher Tympanons“. Sein feiner Stil steht der figürlichen Formensprache seines Zeitgenossen Tilman Riemenschneider kaum nach.
Bitte beachten Sie als Kanufahrer folgende Regeln:
- Beachten Sie die Ein- und Ausstiegsstelle für Kanus. Dieser Bereich ist für sonstige Besucher nicht nutzbar.
- Halten Sie an der Ein- und Ausstiegsstelle einen Laufweg für den An- und Abtransport von Kanu & Kajak frei!
- Entsorgen Sie Ihren Müll in den aufgestellten Mülleimern.
- Nutzen Sie die öffentlichen Toiletten am Parkplatz Schwarzacher Tor
Der Winzerkeller ist die älteste Winzergenossenschaft Frankens. Eine Genossenschaft mit 90 Mitgliedsfamilien, deren Leitmotiv heißt: „Der Anspruch macht den Unterschied“. Das „wir denken anders“ hat zum Ziel, durch gemeinschaftliches Handeln die kleinen Winzerbetriebe weiterzuentwickeln und damit den Familien ein faires Einkommen für ihr Schaffen zu ermöglichen.
Eine Kapelle, errichtet wie die unzähligen Bildstöcke und Flurdenkmäler als Dank für die guten Weinernten und die Gesundheit der Winzer. Ein Gästebucheintrag unter vielen lautet: „Hier ist es wunderschön, wir kommen wieder gerne“ oder „Die Weinberge sind immer wieder schön, zum Wandern, Seele baumeln zu lassen und um Einkehr zu halten, Danke“.
Die Marienverehrung hat in Franken seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung. Dies wird in vielen Liedern und Texten deutlich, die über Generationen hinweg gesungen und gebetet werden. Diese Traditionen zu erhalten und weiterzugeben, hat sich die Landfrauengruppe zur Aufgabe gemacht und erbaute deshalb diese Kapelle im Übergang vom Dorf zu den Weinbergen.
Hinter barocken Mauern voller Geschichte steckt ein besonderer Ort. Das Anwesen samt Renaissancescheune wurde aufwendig renoviert. Heute steht die Villa Sommerach für die Themenbereiche Wein erleben, Kultur genießen, gemeinsam Feste feiern. Die Villa Sommerach ist ein Hotel Garni und bietet zeitgleich ein Sonntagscafé sowie eine Vinothek.

ILE-Region Mainschleife Plus ruft zur Einreichung von Förderanfragen für Regionalbudget auf
Bereits zum sechsten Mal ruft die ILE Mainschleife Plus zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf. Fristende zur Einreichung von Anträgen ist der 10.01.2027.
ILE Mainschleife Plus.Auch für 2027 besteht für Interessierte die Möglichkeit, aus dem Regionalbudget der ILE Mainschleife Plus innovative Projekte fördern zu lassen. Die Antragstellung ist bis 10.01.2027 möglich und der Fokus liegt weiterhin auf gemeinwohlorientierten Projekten.
Nach fünf erfolgreichen Regionalbudget-Runden, gibt es auch für 2027 in der ILE Mainschleife Plus wieder die Möglichkeit, Projekte über das Regionalbudget fördern zu lassen. Vereine, Institutionen, Kommunen oder Interessensgruppen aus dem Gebiet der ILE Mainschleife Plus – Volkach, Nordheim a. Main, Sommerach, Eisenheim, Kolitzheim, Schwanfeld und Wipfeld – sind aufgerufen, ihren Antrag an die ILE Mainschleife Plus zu richten. Dank der Zuwendung des Amts für Ländliche Entwicklung stehen für 2027 insgesamt wieder 75.000 Euro für Kleinprojekte zur Verfügung.
Attraktive Förderung aus dem Regionalbudget
Möglich ist die Antragstellung für Kleinprojekte, deren förderfähige Gesamtkosten 20.000 Euro brutto nicht übersteigen dürfen und unter 500 Euro Zuwendungsbedarf entfällt die Förderung. Der Fördersatz, der durch das Regionalbudget die förderfähigen Bruttoausgaben bezuschusst, liegt bei max. 75%, ein Projekt kann mit max. 7.500€ gefördert werden. Wichtig ist neben den finanziellen Richtlinien, dass das eingereichte Kleinprojekt im Förderzeitraum bis einschließlich 20.09.2027 realisierbar sein muss. „Das genau ist auch jedes Jahr wieder das Tolle am Regionalbudget: Es werden schnell Projektergebnisse sichtbar“, freut sich Volkachs Erster Bürgermeister und ILE-Sprecher Heiko Bäuerlein über das Wesen des Regionalbudgets.
Schwerpunkt in der Projektauswahl
Wie auch im vergangenen Jahr wollen die ILE-Bürgermeister/innen einer Entwicklung aus der Vergangenheit Rechnung tragen: Bei der Projektauswahl durch das Entscheidungsgremium wird vorgeschrieben, dass ausgewählte Projekte gemeinwohlorientiert sind und genau solche den reinen Beschaffungsprojekten im Zweifelsfall vorgezogen werden können.
Wer bereits Projektideen hat, aber noch Hilfe bei der Antragstellung benötigt, kann sich gerne an ILE-Umsetzungsbegleitung Theresa Ott (theresa.ott@volkach.de, 09381-401107) wenden. Sie beantwortet Fragen rund um das Regionalbudget und freut sich, genau wie die Verantwortlichen der ILE Mainschleife Plus auf viele spannende Ideen und Projektanträge. Weitere Infos zu Bewertungskriterien, Ablauf und das Antragsformular finden Interessierte unter www.ilemainschleifeplus.de/regionalbudget